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Interkultour-Werkstatt

01.08.2018

In Deutschland wird in letzter Zeit viel über Integration und Zuwanderung diskutiert. Viel wird dabei kritisiert. Da hat man manchmal Gefühl, das positives untergeht. Die Interkultour-Werkstatt des Akki e.V. und des Zakk ist so etwas Positives. In vier Workshops (Theater, Film, Musik (Rap) und Musik (Gesang)) haben sich Jugendliche aus Deutschland und anderen Ländern zusammengetan und in den ersten zwei Ferienwochen kreativ gearbeitet.

Was dabei herausgekommen ist, wurde nun vorgestellt. Zunächst war die Theater-Gruppe dran. Das Stück hatte Szenen, bei denen man schmunzeln musste, aber zum Ende hin enthielt es eine klare Botschaft: Etwas zerbricht. Hier, auf der Welt. Und auch wir Menschen sind irgendwie alle nur Bruchstücke.

Die Jugendlichen stammen neben Deutschland aus der Türkei, dem Iran und Syrien sowie weiteren Ländern. Sie alle leben nun in Deutschland. Und was scheinbar viele dieser jungen Menschen interessiert ist das Thema Freiheit. Darum ging es in einem kurzen Film der zweiten Gruppe. Bei diesem Film merkten man schnell, wie viel Arbeit in ihm steckt. Es wurden Zeichnungen eingefügt, Text eingesprochen und wer schonmal einen Film nachbearbeitet hat weiß, wie lange so etwas dauern kann.

Nun kam das Musik-Paket. Zunächst kamen die Rapper. Jungen wie Mädchen. Die Beats dröhnten aus den Boxen und die Mikros glühten. Die Texte wurden in verschiedenen Sprachen gerappt. Den Jugendlichen konnte man ihren Spaß ansehen. Ebenso wie den Sänger-Gruppe.

Sie performten nicht mehrere Songs, sondern ein Lied. Mit zwei gelernten Musikern machten sie die Musik und sangen gemeinsam. Alles in allem war das Publikum von allen Auftritten begeistert. Immer wieder gab es Beifall. Und auch die jungen Leute waren zufrieden mit sich und dem Projekt.

Nach ihren jeweiligen Auftritten erzählten sie, was sie bei der Interkultour-Werkstatt gelernt haben. Teamarbeit stand dabei im Vordergrund. Es war zu Anfang schwer, weil die Jugendlichen doch sehr unterschiedlich waren. Im Laufe der Zeit und der Arbeit haben sie sich zusammengefunden gezeigt, wie leicht es sein kann, in unterschiedlicher Herkunft Gemeinsamkeiten zu finden und daraus etwas entstehen zu lassen.

von Jonathan

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