Besonders die technischen Neuentwicklungen innerhalb der Sozialen Netzwerke drohen neuerdings, mehr Daten von uns abzugreifen, als uns lieb ist. Und das auch von Personen, die nicht einmal Mitglied in einem Sozialen Netzwerk sind!
Der Weg, an möglichst viele private Informationen, wie den ganzen Namen, Kontaktdaten online und offline zu kommen, geht heute quasi über die Freunde.
Freunde verfügen über eine Menge an gesammelten Informationen über uns. Vom E-Mail-Adressbuch angefangen über die Zugriffsrechte, die wir ihnen auf unseren Profilen zuschreiben. Freunde bekommen einen sehr intimen Einblick in unsere persönlichen Datensammlung. Dass diese einmal – ohne darüber nachzudenken – zum Lieferanten unserer beharrlich gehüteten Datenschätze werden, ist eine ironisch-subtile Entwicklung. Sie zeigt aber, dass im Netz heute vieles nicht mehr von jedem selbst kontrolliert werden kann.
Abgleich der E-Mail- und Handykontaktliste
Zum einen bieten zum Beispiel Facebook, wkw und die VZ-Netzwerke einen Adressbuchabgleich des E-Mail-Kontos an, um bereits im Netzwerk befindliche Freunde und Kontakte aufzuspüren. An dieser Stelle wird verlangt, dass man sein Zugangspasswort zum E-Mail-Account verrät.
Entscheidet man sich tatsächlich dafür, benutzt das Netzwerk die Adressen der Freunde einmal, um sie im Netzwerk aufzuspüren, aber teilweise auch, um Nichtmitglieder einzuladen. So kann es passieren, dass man als Nichtmitglied in seinem Postfach regelmäßig eine Einladungs-Mail findet, die vom Netzwerk geschickt wurde.
Besondere Vorsicht gilt auch bei der Handysynchronisation, da bei Zustimmung zur Synchronisation ganze Adresslisten aus dem mobilen Adressbuch an den Anbieter gehen.
Mehr zum Thema lest ihr unter www.klicksafe.de.