Die Mahn- und Gedenkstätte wurde mit einem Festakt wiedereröffnet. Jugendratsmitglied Lea Sikau war dabei und sprach mit einem Zeitzeugen. Sie sagt, warum ein Besuch gerade für Jugendliche wichtig ist.


Am 14. Mai habe ich die Wiedereröffnung der Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf besucht.

Während des Festakts im Plenarsaal des Rathauses wurde oft betont, dass es besonders für uns Jugendliche wichtig ist, dieses Kapitel deutscher Geschichte zwischen 1933 und 1945 nicht einfach zu verdrängen und als Geschehen abzustempeln, sondern sich aktiv damit auseinanderzusetzen.

Zeitzeuge erzählt seine Geschichte

Wirklich berührend war bei dieser Veranstaltung die Rede des Düsseldorfer Zeitzeugen Tom Katz, dessen Geschichte auch ein Teil der Ausstellung in der renovierten Mahn- und Gedenkstätte ist.

Diese Ausstellung beschäftigt sich besonders mit den Schicksalen und Lebenswegen von Jugendlichen und war deswegen für mich sehr ergreifend.

Fassbare und erschütternde Geschichte

Ich kann sie jedem nur empfehlen, da nicht bloß die Geschichte mit Daten und Fakten nacherzählt wird, sondern sehr behutsam einzelne Individuen aufgegriffen werden und somit ein etwas fassbarerer, wenn zugleich auch erschütternder Eindruck entsteht.

Öffnungszeiten: Di bis Fr und So 11-17 Uhr, Sa 13-17 Uhr

Eintritt frei

Autorin: Lea Sikau

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Veröffentlicht am 19. Mai 2015
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