Kolonialgeschichte und Düsseldorf? Was hat das miteinander zu tun? Bei einem historischen Spaziergang nähert sich das Museum diesen Fragen an.
Industrialisierung und eine sich zunehmend globalisierende Wirtschaft prägten im 19. Jahrhundert Düsseldorf und die Region. Einflussreiche Akteur*innen waren bereits Jahrzehnte vor dem kolonialen Ausgreifen des Kaiserreichs in globalen Wirtschaftsnetzwerken verstrickt. Menschen aus kolonial beherrschten Gebieten kamen auch nach Düsseldorf und prägten hier das Leben. Einige Orte der Stadt erzählen bis heute Geschichten von den Imaginationen einiger Abgeordneter der Provinzialstände bis zur kolonialen Agitation des (hiesigen) Wirtschaftsbürgertums.
Mit Lukas Sievert, Abteilung Globalgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Bitte wetterfeste Kleidung und bequemes Schuhwerk mitbringen.
Stadtspaziergang am Samstag, 29. November, 14 bis 16 Uhr
Treffpunkt: Foyer K21
Keine Anmeldung erforderlich
Begrenzte Teilnehmendenzahl

