In der Altstadt wird schwer gearbeitet. An der Mühlenstraße soll Mitte Mai die Mahn- und Gedenkstätte wiedereröffnen. Das Jugendportal youpod hat sich in den neuen Räumen umgeschaut, in denen im Frühjahr Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt stehen.


Hell sind die neugestalteten Räume an der Mühlenstraße 29. Weiße Wände, hohe Fenster, Glasfassaden am Innenhof lassen Licht in die Mahn- und Gedenkstätte. Das Museum zur NS-Zeit und zum heutigen Umgang damit ist seit vier Jahren geschlossen. Mitte Mai soll es mit neuem Konzept und mehr Platz wiedereröffnen.

Neubau im Innenhof verbindet

Besucher gelangen über den alten Eingang in die neue Mahn- und Gedenkstätte. Ein Neubau im Innenhof verbindet diese alten Räume mit den neuen, die sich im Haus an der Andreasstraße befinden. Durch die überdachte Erweiterung merken die Besucher nicht, dass sie das alte Haus verlassen.

Dort haben sie Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen kennengelernt, gesehen wie das Leben zurzeit Hitlers in Düsseldorf war und können überlegen, was Helfen für sie bedeutet. Mit Bildern, Filmen, Audio-Systemen und anderen Medien vermittelt die Ausstellung Wissen.

Wer die alten Räume verlässt, betritt die Erweiterung. Sie ist kein Anbau. Weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht, darf nicht angebaut werden. Dieser Neubau besteht deswegen aus hohen, freistehenden Betonwänden. Sie sind von Glasfassaden und einem Dach umgeben, die an den beiden Gebäuden angebracht sind. So ist es trotzdem ein Raum. Er beschäftigt sich mit Düsseldorf nach dem Kriegsende von 1945.

Luftschutzkeller in historischem Zustand

Auch den Luftschutzkeller betreten Besucher vom Neubau aus. Sein historischer Zustand ist erhalten. Nur zwei Schautafeln werden dort hängen. Ein Boden wurde mit neuem Teppich ausgelegt, auf dem zeitlich begrenzte Ausstellungen gezeigt werden.

In den neuen Räumen ist bereits die Bücherei eingezogen. Eine Tür weiter stehen Computer, in denen Besucher die Informationen aus der Ausstellung digital nachschauen können – ebenso weitere Informationen, die darin keinen Platz mehr gefunden haben.

Außerdem finden Schulklassen und andere Besuchergruppen dort einen Treffpunkt mit Stühlen, Tischen und Beamerfläche.

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Veröffentlicht am 9. Januar 2015
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