Twilight, Vampire Diaries – Vampirfilme und -serien sind in ihrer Beliebtheit kaum zu schlagen. Doch auch vor der Zeit von Bella und Edward gab es Kinostreifen mit Blutsaugern. Das Filmmuseum widmet diesen Werken nun eine Ausstellung.
Es ist eine mitternächtliche Erfolgsgeschichte: Rund dreieinhalb Milliarden US-Dollar brachten die fünf Filme der Twilight-Reihe ihrer Produktionsfirma allein durch Kinoeinnahmen ein. So viel, wie kaum eine andere Filmreihe in der Geschichte des Kinofilms. Auch die Quoten der Vampirserie "The Vampire Diaries", die in Deutschland von Pro7 ausgestrahlt wird, erreichen schwindelerregende Höhen.
Vampirfilme haben eine lange Tradition. Schon 1896 tauchten die Fürsten der Finsternis im Kino auf, spätestens seit "Dracula" ist der Vampir als Teil der Filmkultur ein Kultobjekt. Das Düsseldorfer Filmmuseum widmet den Wesen mit den spitzen Zähnen nun eine eigene Ausstellung. Mit zahlreichen Filmausschnitten, Produktionsdokumenten, Fotos Originalrequisiten und Kostümen lässt das Museum seine Besucher auf den Spuren der unheimlichen Blutsauger wandeln.
Viele der Ausstellungsstücke sind zum ersten Mal in Deutschland zu sehen, einige wurden weltweit bisher sogar nur ein einziges Mal gezeigt. "Die Ausstellung gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt der Wiedergänger und dürfte für Filmfans und Vampirfreunde ein einzigartiges Erlebnis sein", verspricht Bernd Desinger, Direktor des Filmmuseums.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung sind begehbare Studiosets echter Vampirfilme wie zum Beispiel das von Draculas Gruft. Begleitet wird das Vampirprogramm von zahlreichen internationalen Vampirfilmen, die im museumseigenen Kino "BlackBox" gezeigt werden.
Die Ausstellung läuft bis zum 13. Oktober. Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt zur Ausstellung, über 18 Jahren kostet der Eintritt 5 Euro, ermäßigt (Schüler, Studenten, Sozialhilfeempfänger) 2,50 Euro.
Ein youNEWS-Beitrag von
Veröffentlicht am
5. Juli 2013
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