Ich habe mich mit ihm in Dinslaken, seiner Heimatstadt getroffen. Sein Wunsch und Ziel ist es, bald möglichst bekannt mit seiner Musik zu werden.


Andreas Skandy ist selbstständiger Musikproduzent, Songwriter, spielt nebenbei auch noch einige Instrumente und hatte schon einige Live-Auftritte. Ich habe mich mit ihm verabredet, um zu erfahren, wie er es mit gerade einmal 21 Jahren geschafft hat, sich so für die Musik zu begeistern.

Skandy wohnt zurzeit in Dinslaken und hat gerade sein Fachabitur in der Tasche. Er hat sich um eine Zivildienststelle beworben, die er bald antreten wird. Um seinen wirklichen Wunsch weiter verwirklichen zu können, nämlich die Musik, wird er anschließend an der Fachhochschule in Düsseldorf ein Studium im Bereich Ton und Bildtechnik belegen.

Warum in Düsseldorf, habe ich ihn gefragt? Ganz einfach, sagte er, die FH Düsseldorf ist die einzige Fachhochschule weit und breit die angehende Musiker/Komponisten auch mit dem Fachabitur annimmt. Sonst wird überall das Abitur verlangt. Außerdem verriet er mir, dass es in vielen Hinterhöfen in Düsseldorf Musikräume gibt, wo geprobt wird. Davon war er schon damals begeistert und wollte sogar ein Praktikum in einem Tonstudio machen. Doch das hat leider nicht geklappt, weil er zu weit weg gewohnt hat. Doch das wird sich ja bald ändern.

Aber der Reihe nach: Wie begann Skandys Musikleidenschaft?

Skandys Familie, insbesondere seine Großeltern, war sehr musikalisch. Sein Opa war Schlagzeuger und Gitarrist und seine Oma Sängerin. Seine Mutter spielte gelegentlich Klavier und sein Vater begeisterte sich für die Technik an der Musik. Andreas Skandy kannte also die Musik schon als kleines Kind und das, was man mit ihr alles machen kann. Als Highlight in seiner Kindheit bekam er ein Keyboard von seinem Vater als er gerade mal sechs Jahren alt war. Damit hat damals alles begonnen. An dem Keyboard übte er jeden Tag. Nebenbei war an seinem Computer eine Software installiert, womit man Töne verändern konnte – quasi ein Schaltpult wie man es heute kennt. Nur in vereinfachter Form.

Damit hat der damals Sechsjährige angefangen, sein Interesse an der Technik und die Musik zu entdecken und auszuprobieren. Ihm wurde quasi die Musik fast in die Wiege gelegt.

Mit 15 Jahren hatte er seinen ersten Auftritt bei einem Schulkonzert, mit 18 Jahren bekam er seine erste Gitarre und im vergangenen Jahr hatte er einen Musikauftritt am Berufskolleg Dinslaken. 2007 hatte er sich bei Deutsche Pop (eine private Akademie für den Bereich Management, Tontechnik, Komposition usw.) beworben und durfte dort ein Zertifikat zum Tonassistenten machen.

Heute besitzt Andreas Skandy ein Klavier, ein Keyboard, eine E-Gitarre und eine Akustikgitarre. Außerdem kann er auch noch Bass-Gitarre und Schlagzeug spielen.

Das Klavierspielen hat er an einer, für Musiker sehr bekannten Musikschule erlernt: an der Volkwang-Musikschule in Essen. Dank seines sehr guten Lehrers dort, erzählte er mir, hat er sich für das Klavierspielen so begeistert, dass es bis heute sein Lieblingsinstrument ist. Auch sehr erfolgreiche Jazz-Pianisten wie Tord Gustavsen und Keith Jarret haben ihn angespornt. Als Vorbild sehe er sie nicht, aber er ist von deren Musik begeistert und hat einige Stücke nachgespielt.

Heute bereitet er sich auf seine Zukunft vor und hat schon einen festen Plan. Er möchte unbedingt in Düsseldorf an der Fachhochschule studieren um seinem Ziel als Komponist/Musikproduzent noch näher zu kommen.

Zwar ist er schon ein Musikproduzent und nimmt Lieder mit anderen Musikern auf, hat Live-Auftritte und nimmt sich die Zeit nach dem bestandenen Abitur, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Doch er sagt, man kann nie genug lernen, gerade im musikalischen Bereich. Zudem möchte er gerne sein Hobby und seine Leidenschaft zum Beruf machen.

Skandy ist sehr dankbar für seine Eltern, dass sie ihm in seinem ganzen Leben unterstützt haben und ihm das Klavier, das Keyboard und noch mehr gesponsert haben. Er sagt, ohne seine Eltern wäre er heute nicht da, wo er steht. "Ich verdanke ihnen sehr viel", so Skandy.

Zum Schluss hat unser Musikproduzent noch einen Appell an alle jungen Musiker:

"Das Wichtigste ist, dass man Spaß an der Musik hat. Wenn man es nur aus finanziellen Gründen macht und schon bei den ersten Versuchen den Traum hat, damit Geld zu verdienen, wird es nichts. Man sollte Spaß daran haben, dann kommt alles von ganz allein. Und wenn man ein Lied im Radio hört, das man mag: einfach mal nachspielen bis man es kann. So hab ich auch angefangen."

Ich habe durch Andreas Skandy sehr viel darüber erfahren können, wie man mit seinem Willen etwas erreichen kann. Man konnte durch das Gespräch merken, dass Skandys nie sein Ziel aus den Augen lässt.

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Veröffentlicht am 30. Dezember 2010
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