Die Kölner Fans hatten ihr Team nach dem Derby-Sieg am Sonntag vor einer Woche noch lange gefeiert. Das Team dankte den fast 14.000 Anhängern mit einer Humba. Haie-Verteidiger Moritz Müller kassierte jetzt eine Geldstrafe.
Sein "Scheiß DEG"-Gesang nach dem Derby gegen Düsseldorf hat für Moritz Müller von den Kölner Haien ein Nachspiel. Die Deutsche Eishockey Liga hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Verein und seinen Verteidiger eröffnet. Laut Reglement drohten dem 24-Jährigen eine 2000-Euro-Strafe oder sogar eine Sperre. Am Sonntag wurde die Strafe bekannt: Der Kölner muss 1000 Euro Strafe zahlen. Zur Begründung hieß es, dass Müller seiner Vorbildfunktion als Nationalspieler nicht gerecht geworden ist, als er zusammen mit den Kölner Fans Schmährufe angestimmt hatte.
Müller hatte nach dem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen am Sonntag vor der Länderspielpause einen Wechselgesang mit den Fans angestimmt und dabei auch den Schmähruf gebrüllt. "Schade, dass meine Gesänge nun missverstanden werden. Zu diesem Derby gehört Rivalität dazu, und es war als Witz gemeint. Ich habe ja auch gelacht dabei. Wenn es zu einer Strafe kommt, muss ich das wohl akzeptieren, auch wenn es sehr traurig wäre", kommentierte Müller in der verganenen Woche im Express.
Haie-Geschäftsführer Eichin konnte die Aufregung nicht verstehen."Wir werden im Anhörungsbogen die Situation erläutern, dann sehen wir weiter. Im Kölner Duden ist ‘Scheiß DEG’ doch keine Beleidigung, sondern ein feststehender Begriff, genau wie in Düsseldorf ‘Scheiß KEC’", sagte Eichin. Der Geschäftsführer nahm das gestrige Urteil zur Kenntnis und kündigte an, demnächst genau darauf zu achten, wie in anderen Fällen reagiert wird.
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Veröffentlicht am
14. Februar 2011
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