Zwei Schüler haben sich gegen Gewalt an ihrer Joseph-Beuys-Gesamtschule eingesetzt. Weil sich Mohamad Hossein und Roberto Filingeri für einen Mitschüler einsetzten, der in einer What’s-App-Gruppe gemobbt wurde, erhielten sie den Gandhi-Preis 2015.


Die beiden 13-jährigen Schüler beschwerten sich über die What’s-App-Gruppe. Der Gründer der Gruppe musste sie löschen und hat Ärger bekommen.

Genau solche Zivilcourage wird mit dem Gandhi-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird von der Fördergemeinschaft Friedensarbeit und Gewaltlosigkeit e. V. zusammen mit der Joseph-Beuys-Gesamtschule vergeben. Er macht auf gewaltfreie Veränderung aufmerksam und ehrt Menschen, die in der Schule zivilcouragiert gehandelt oder Initiativen zur Entwicklung einer gewaltfreien Schule gezeigt haben.

Anerkennung für kleine Dinge

Schuldezernent Burkhard Hintzsche hat den Schülern den Preis beim Neujahrsempfangs der Joseph-Beuys-Schule am Freitag übergeben. Er sagte, Zivilcourage beginnt bei den kleinen, scheinbar, normalen Dingen des Alltags. Streitschlichtung und Engagement für Benachteiligte seien Leistungen, die leider oft zu wenig Beachtung fänden.

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Veröffentlicht am 2. Februar 2015
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