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ABC der japanischen Popkultur

17.05.2022

Wie gut kennst du dich mit der japanischen Popkultur aus? In Düsseldorf ist die Begeisterung dafür groß. Es gibt enge Beziehungen zu Japan, einen japanischen Garten, den Japan-Tag, japanische Restaurants und Buchläden. Viele Jugendliche feiern diese Kultur, Cosplay, Manga und Co. 

Wenn du da noch nicht so sicher bist, kannst du dir dieses Popkultur-ABC durchlesen:

Anime bezeichnet in Japan produzierte Animationsfilme. In Japan selbst steht Anime für alle Arten von Animationsfilmen: also für die im eigenen Land produzierten und ebenso wie für importierte. Er bildet das Pendant zum Manga, dem japanischen Comic. 

Cosplay bezeichnet einen japanischen Verkleidungstrend, der im Laufe der 90er Jahre mit dem Manga- und Anime-Boom auch in die USA und nach Europa kam. Beim Cosplay stellen die Teilnehmenden eine Figur durch Kostüm und Verhalten möglichst originalgetreu dar. Diese Figur kann aus einem Manga, einem Anime, einem Video oder einem Spielfilm stammen.

Der Begriff Cosplay ist die japanische Abkürzung des englischen Begriffs costume play (frei übersetzt: Kostümspiel). Er wurde von Nobuyuki Takahashi 1983 geprägt, dem Gründer des japanischen Verlags Studio Hard. 

Cosplay-Wettbewerbe erinnern bei westlichen Veranstaltungen an Varieté-Aufführungen. Die Cosplayer zeigen ihr Kostüm und führen ein kurzes Stück auf: beispielsweise einen passenden Monolog oder das Titellied der entsprechenden Serie. Bei japanischen Wettbewerben gibt es keine künstlerische Betätigung. 

Eine Convention ist eine Art Messe rund um Anime, Manga, Games, Cosplay und Japan. Fans treffen sich in ihrer Community, treffen bekannte Cosplayer*innen, kaufen bei den Austeller*innen Merchandise. Auch Bühnenprogramme gehören zu Conventions. 

Lolita-Mode ist ein aus Japan stammender Modestil, der sich am viktorianischen Stil orientiert. Die Lolita-Mode ist an bauschigen, Petticoat-artigen Röcken und Kleidern mit Spitzen und Rüschen zu erkennen. Diese reichen bis zu den Knien und erinnern an die Kinder- und Trauerkleidung des Rokoko und des 19. Jahrhunderts. Es sind auch Ähnlichkeiten zum Barock und zur Mode der 50er Jahre zu sehen. Zu den Kleidern und Röcken kommen Blusen und Strümpfe mit Rüschen und Spitzen, Spangen- oder Plateau-Schuhe, Haare mit Ponyschnitt, Bändern, Häubchen, Schleifen, Blumen oder schief sitzende kleine Zylinder. Als weitere Accessoires dienen Regen- oder Sonnenschirme mit Rüschen, kleine Handtaschen, Puppen, Fächer und Plüschtieren.

Zur Lolita-Mode gehören verschiedene Stile. Der bekannteste ist der der Gothic Lolita (dunkle Farben mit weißen Elementen). Komplett schwarze Outfits werden auch Kuro Lolita (kuroi bedeutet schwarz) oder Black Lolita genannt.

Manga ist der japanische Begriff für Comics. Übersetzt heißt Manga in etwa „zwangloses, ungezügeltes Bild“. Außerhalb von Japan bezeichnet der Begriff nur Comics, die aus Japan stammen oder die Manga-Stilelemente verwenden. Zu Mangas gehören, Bildergeschichten, Comic Strips, Karikaturen, Zeichentrickfilme. Die gedruckten Werke werden entsprechend der traditionellen japanischen Leserichtung von hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen. 

Visual Kei wird oft als VK abgekürzt und ist ein Sammelbegriff für optisch auffällige Musiker*innen und die sie nachahmenden Fans. Der Begriff ist zusammengesetzt aus dem englischen „visual“ (visuell, optisch) und dem japanischen Kanji-Zeichen (System, Herkunft, Abstammung, Clique). 

Beim Visual Kei gibt es keine festen Regeln in Bezug auf Kleidung und Schminke. Die Musiker kombinieren verschiedene modische Elemente wie Gothic und Punk, aber auch stilisierte Schuluniformen und Fantasiekostüme. Die Haare können lang oder halblang sein und das Gesicht teilweise verdecken. Die Haare können gefärbt werden und in den Augen farbige Kontaktlinsen getragen werden. Outfits und Stile wechseln bei Auftritten oft in kurzen Abständen. Auch die Musikrichtungen sind nicht festgeschrieben: Visual-Kei-Gruppen spielen J-Pop, J-Rock oder J-Heavy Metal.

Oshare Kei ist eine Weiterentwicklung  von Visiual Kei. Oshare bedeutet hübsch, süß, modisch. Vertreter*innen dieses Stils geben sich möglichst niedlich und tragen viele bunte Accessoires wie Schleifen, Schmucksteine, Haarklammern und Armbänder. Die Kleidung ist meist hell, das Make-up bunt und hell. 


(Quelle: Düsseldorf Tourismus)


von youpod

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