Noch ein Sieg trennt die Metro Stars vom Einzug ins diesjährige DEL-Finale. Am Donnerstag erspielte die DEG den zweiten Sieg der Serie und hat im Sonntagsspiel nun Matchball.
Mit einer deutlichen 1:5 (1:2; 0:2, 0:1)-Niederlage kehrten die Cracks am Mittwochmorgen von ihrem Hauptstadttrip zurück. Einziger rot-gelber Torschütze war Simon Danner. Erwähnenswert höchstens der kuriose Treffer von Berlins André Rankel, der den Puck in der 37. Minute zum zwischenzeitlichen 1:4 durch die Maschen drosch, der Treffer nur mit Hilfe des Videobeweises gegeben werden konnte. Oder das Puckattentat auf Torhüter Jean-Sebastien Aubin, bei dem die Maske des Kanadiers so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass Mathias Niederberger zu seinem zweiten Playoff-Einsatz kam.
"Wir hätten auch noch drei weitere Drittel spielen können und hätten am Ergebnis nicht mehr viel gedreht", resümierte Teamleiter Walter Köberle nach dem Spiel. "Das Spiel müssen wir ganz schnell vergessen", sagte Kapitän Daniel Kreutzer und gab damit die Richtung für das Spiel an der Theodorstraße vor: partielle Amnesie und ein nahtloses Anknüpfen an den Erfolg vom Sonntag.
Rund 8000 Zuschauer, darunter zahlreiche Exil-Berliner, sorgten am Donnerstag auf den Rängen für Playoff-Stimmung, auf dem Eis leisteten die Cracks ihren Beitrag zum Eishockeyabend, spielten schönstes Playoff-Eishockey und gingen bereits in der zweiten Minute durch Verteidiger Andy Hedlund in Führung. Genau eine Minute später konnten die Berliner aber durch Tyson Mullock ausgleichen. Bruder TJ Mullock kassierte eine Zweiminutenstrafe und Eisbärengoalie Rob Zepp den nächsten Treffer, ausgerechnet durch den ehemaligen Berliner Andy Roach.
Spielstand nach vier Minuten: 2:1 für die Hausherren. Patrick Reimer erhöhte vor dem Ende des ersten Drittels zum 3:1. Der erneute Anschlusstreffer der Berliner in Minute 32 war genauso unnötig wie die zahlreichen Strafen gegen die Rot-Gelben. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts sorgte Verteidiger Holland dann für die vorzeitige Entscheidung und traf auf Zuspiel von Patrick Reimer und Daniel Kreutzer zum 4:2-Endstand. Von da an verteidigten die Hausherren ihren Vorsprung souverän, wenngleich auch die Berliner mit allen Mitteln kämpften.
"Das Eis war schlecht, da sieht das Spiel oft schlampig aus", suchte Eisbären-Kapitän Stefan Ustorf nach dem Spiel nach einer Entschuldigung. André Rankel ergänzt: "Diese Pleite ist abgehakt. Wir konzentrieren uns auf Sonntag." Trainer Jeff Tomlinson zeigte sich von der Leistung seines Team begeistert. Auf die Frage, was er jetzt noch ändern müsste, um am Sonntag in Berlin zu gewinnen, antwortete er frech: "Wir haben anderes Essen bestellt und fahren eine andere Strecke zur Halle."
Am Vortag hatte Wolfsburg auch in Krefeld gewonnen. Der Serienstand beträgt nun also 2:0. Sehr wahrscheinlicher Gegner im Finale wäre demnach die Mannschaft, gegen den die DEG Metro Stars in der laufenden Saison kein einziges Spiel für sich entscheiden konnten.
Das Spiel am Sonntag beginnt bereits um 14.30 Uhr, Antenne Düsseldorf und das Fanradio wunschklang.com übertragen wie gewohnt live.
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Veröffentlicht am
8. April 2011
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