Ich habe mir letzten Mittwoch die #Ignition angeschaut und habe einiges zu berichten: Die #Ignition ist eine Veranstaltung der Tonhalle Düsseldorf, bei der die Düsseldorfer Symphoniker auf Youtube treffen, um der Jugend klassische Musik näherzubringen. Dieses Mal waren die Grischistudios an der Reihe, Thema war “Der kleine Prinz”. Unterstützt durch den professionellen Moderator Ren Kühn, der die Rolle des Erzählers übernahm, und den Dirigenten Jesko Sirvend, der die Stückauswahl erläuterte, moderierten sie durch den Abend. Die Jungs der Grischistudios verknüpften die Weisheiten alten Klassikers mit ihren eigenen Erfahrungen – so konnten auch junge Zuschauer die Message verstehen.
Die Düsseldorfer Symphoniker spielten dazu gut gewählte Stücke. Als Beispiele wären hier “Danse russe” von Igor Strawinsky und “Der Zauberlehrling”, Johann Wolfgang von Goethes Gedicht (vertont durch Paul Dukas), zu nennen. Anfangs wirkten die Stücke ruhig und entspannend, gegen Ende wurden sie jedoch teils etwas wild. Insgesamt wurden die Zuschauer stark einbezogen, beispielsweise mit der Aufgabe ein Schaf zu zeichnen. Dazu liefen auf einer großen Leinwand hübsche Bildeffekte, die über Live-Aufnahmen des Orchesters gelegt wurden.
Dennoch gibt es einige wenige Dinge, die man verbessern könnte. Es wurde etwa zu viel Wert auf die einzelnen Stücke gelegt, sodass die Moderation etwas zu weit in den Hintergrund gerückt ist – die eigentliche Magie des Stücks verlor sich ein bisschen in Oberflächlichkeiten. Die Geschichte wirkt so weniger wie eine ferne Reise mit philosophischem Aspekt, sondern eher wie eine Geschichte, über die schnell eine große Menge Musik gelegt wurde. Insgesamt lohnte sich der Besuch aber trotzdem und ich habe den Abend genossen.
Von Sina





