Die Teilnehmenden begeben sich in diesem partizipativen Workshop am 26. März, 8.30 bis 13.30 Uhr auf postkoloniale Spurensuche in Düsseldorf und ihrer Lebenswelt: Sie erhalten Einblicke in bislang kaum erzählte Stadtgeschichte(n) und erfahren, wie koloniale Strukturen in Form von Rassismus und Diskriminierung in unserem Alltag fortwirken.
Ziel ist es, koloniale Geschichte nicht als fernes Vergangenheitsthema wahrzunehmen, sondern ihre Verknüpfung mit heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.
Dafür vermittelt der Workshop grundlegendes Wissen zu Kolonialismus als Herrschafts- und Ausbeutungssystem sowie zu Rassismus als gesellschaftlichem Machtverhältnis und bezieht Schwarze Perspektiven auf Rassismuserfahrungen ein.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung eines geschützten Raums für Austausch, diskursive Auseinandersetzung und Empowerment. Die Teilnehmenden können eigene Erfahrungswelten einbringen, werden für Rassismuskritik sensibilisiert und sammeln alltagsnahe Handlungsmöglichkeiten für ein solidarisches Miteinander.
Der Workshop ist ein Angebot des Lernort Demokratie und kann gerne auch unabhängig von diesem Termin gebucht werden – bei Interesse freuen wir uns jederzeit über Anfragen zur Terminvereinbarung!
Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich bei katharina.schunck@jugendring-duesseldorf.de

