Fußball und Fanszenen zählen zu den zentralen Bestandteilen der Populärkultur. Die soziale Arena Fußball ist aber auch ein Sammelbecken für antisemitische Vorurteilsmuster und judenfeindliche Fremdbilder.
Aus der Perspektive von MeDiF-NRW beleuchtet der Vortrag am Donnerstag, 29. Januar, 18 Uhr, die Kontinuitäten und Transformationen von Antisemitismus. Danach stehen Widerstandspraxen für eine Fußballkultur im Fokus, die sich durch einen kritischen Umgang mit judenfeindlichen Diskriminierungen und Ungleichheitsideologien auszeichnet.
Referent: David Johannes Barchem (Projektleiter bei der Meldestelle für Diskriminierung im Fußball in NRW (MeDiF-NRW) und Dozent an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum
Hintergrund: Rund um den “Erinnerungstag im deutschen Fußball” sind besondere Aktionen geplant. Vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Jedes Jahr rund um diesen Tag gedenkt die Fußballfamilie an den Spieltagen der verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen im Nationalsozialismus – so auch die Fortuna.

