Eine Gruselgeschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. V..vi..viel Sp…Sp…Spaß Hahaha…hahahahaha.


Unterwegs bin ich mit einem guten Freund. Zuvor hatte er mich von zuhause abgeholt. Es war mal wieder einer dieser warmen Sommerabende im Juli. Wir machten, mit Taschenlampen gegen die Dunkelheit bewaffnet, einen Saziergang entlang eiines Waldes in der Region. Unser Ziel war der See. Dort wollten wir den Abend ausklingen lassen.

Es war schon ziemlich dunkel geworden. Ich schaltete meine Taschenlampe ein. Links von uns begleitete uns ein Zaun, der ein Grundstück mit Einfamilienhäusern vom Waldweg abgrenzte. Der Zaun schien kein Ende zu haben. Man konnte das Ende in der Ferne nicht erkennen. Auf der rechten Seite befand sich ein Waldspielplatz. Wir gingen weiter und sahen weit vor uns Flutlichter des Tennisplatzes. Schon merkwürdig, dass man die Lichter noch um diese Uhrzeit brennen lässt, dachte ich mir.

Der Weg zum See war noch etwas weit entfernt. Doch soweit sollten wir erst gar nicht kommen. Nicht mehr, nachdem uns etwas passiert war.

Nach ca. 100 Metern von Beginn des Waldpfades kamen wir an einen Zaun, der sich auf der rechten Seite befand. Er war mit einer grünen Kunststoffmatte überzogen. Wahrscheinlich standen auf der anderen Seite Sonsoren auf der Matte, dachte ich. Es war immer noch sehr Stockdunkel, obwohl wir uns in der Nähe der Tennisanlage befanden. Die Scheinwerfer strahlten nämlich in eine entgegengesetzte Richtung.

Wir diskutierten noch, in Form eines Smalltalks, über den Tennisplatz, als ich vor dem Zaun rechts vor uns einen kleinen Pfad entdeckt hatte. Ich fragte meinen Freund, ob wir hier entlang gehen wollen. Ich verklickerte ihm, dass dieser Weg kürzer sein würde. Ob es wirklich der Fall war, wusste ich nicht. Doch nach meiner Orientierung würden wir Zeit sapren und schneller zum See kommen.

Wir bogen in den kleinen Feldweg ein. Er führte noch tiefer in den Wald. Wir waren nun von jeglichem Licht isoliert. Weder von den angrenzenden Häusern noch vom Flutlicht, durch das man wenigstens noch Schattenumrisse von Bäumen erkennen konnte.

Der Pfad wurde schmaler und links und rechts von uns ragten immer mehr Kleinbüsche in die Höhe. Als wir schon tief drin waren verzieh ich lautlos meiner Dummheit. Denn der Weg war keine wirkliche Abkürzung. Er führte uns nur tiefer in den Wald.

Mein Freund war nicht wohl bei der Sache. Man konnte es ihm ansehen, als ich ihm mit meiner Taschenlampe angeleuchtet hatte.

Es ging weiter. Immer weiter. Immer tiefer in den Wald hinein. Wir erzählten uns zum Saß Gruselgeschichten. Ich erzählte meinem Freund eine Geschichte über ein Hexenhaus, das sich hier befinden würde. Als ich noch klein war, hatten wir das Haus gesehen. Es gab viele Geschichten darüber. Dort würde angeblich eine alte Frau drin wohnen, die kleine Kinder verspeist. Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern. Mir wurde unwohl beim Erzählen der Spukgeschichte. Schließlich befanden wir uns genau in diesem Wald, wo sich diese Hexe aufhalten soll. Zum Glück waren wir damals als Kinder am helllichten Tag auf der Suche nach dem Hexenhaus. Darum war ich froh. Froh bist heute!

Der Weg wurde immer enger. Bäume beugten sich schon über uns. Es wurde immer enger. Ich leuchtete die ganze Zeit nach vorne um den Pfad trotz der Dunkelheit noch erkennen zu können. Da passierte es…

Ich leuchtete ständig auf den Boden. Immer von rechts nach links, und zurück. Als ich beim nächsten Mal rechts in einem am Waldrand liegenden Busch leuchtete … Es kam eine Gestalt nicht menschlichen Wesens aus dem Busch. Ich guckte sie an. Sie guckte mich auch an. Ich war erstarrt. Ich strahlte sie mit meiner Taschenlampe die ganze Zeit an. Mein ganzer Körper wurde steif. Ich konnte meine Beine nicht mehr Bewegen. Es guckte mich immer noch an. Als dann schwebte es von rechts nach links, direkt vor meiner Nase über den Boden. Es war nicht sehr groß. Es hatte die Größe eines Kleinkindes. Doch die Gestalt hatte eine eigenartige Form. Ihr Kopf war kantig und die sich darüber befindenden Ohren lagen in einem langgezogenem Dreieck an. Die Farbe war weiß. Es sah mich immer noch an. Es schwebte weiter nach links. In den anderem Busch. Dann löste es sich auf. Ich konnte mich immer noch nicht bewegen. Ich war blass. Ich zitterte am ganzen Körer. Ich dachte ich würde aufgrund dessen die Taschenlampe fallen lassen. Ich konnte es nicht. Sie klebte in meiner Hand. Ich krallte meine Hand um den Hals der Taschenlampe und konnte diesen nicht loslassen. So etwas war mir noch nie zuvor passiert

Mein Freund hatte davon nichts mitbekommen. Er war ca. einen Meter hinter mir und näherte sich nur langsam da er mit Ästen zu kämfen hatte, in denen er sich ständig verfangen hatte.

Ich drehte mich um. Ich sah meinen Freund an. Er fragte mich, was los sei. Später erzählte er mir nur noch, dass ich ihn in einem erstarrten Blick über eine Minute in die Augen gesehen hatte. Er bekam dabei selber Angst. Wiederholt fragte er michp was los sei.

Nach einiger Zeit konnte ich mich wieder bewegen und meine Gliedmaßen waren wieder frei beweglich. "Lass uns bitte gehen", flüsterte ich in einem sehr leisen aber dennoch beunruhigten Ton. Mein Freund verstand die Welt nicht mehr. Er wollte noch einmal nachfragen, was los sei. Ich wiederholte meinen Satz. Ich wollte sofort gehen. Er tat mir den Gefallen und wir gingen zurück.

Zurück im Auto erzählte ich ihm die Geschichte, die mir im Wald passiert war. Er konnte es nicht glauben. Doch bekam Schiss, als ich ihm sagte, dass ich diese Gestalt genau beschreiben kann. Das ist nun vier Jahre her. Bis heute kann ich die Gestalt getreu nachzeichnen. Das verblüfft mich bis heute. Da ich normal an so etwas nicht glaube.

Foto: Flickr.de/hanna_horwarth

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Veröffentlicht am 2. November 2010
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