Wo sind die Geschichten der großen queeren Liebe in der Shoah? Queere Geschichte des Holocaust, also die Frage nach gelichgeschlechtlichem Verlangen unter den Holocaustopfern, ist bis vor kurzem eine Leerstelle geblieben.
Anna Hájková erklärt am 21. April, 18.30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte, weshalb die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Liebe in der Shoah lange ausgeklammert und marginalisiert worden ist und wie ihre Rückkehr in das kollektive Gedächtnis eine inklusive und feministische Geschichte dieses Genozids anbieten kann. Die erweiterte Auflage ihres Buches “Menschen ohne Geschichte sind Staub” basiert auf originärer und umfangreicher Archivforschung und bietet einen prägnanten Einblick in die queere Geschichte des Holocaust für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.
Dr. Anna Hájková ist Reader of Modern European Continental History an der University of Warwick. Sie ist Pionierin der queeren Holocaustgeschichte und ihr neues Buch, “Menschen ohne Geschichte sind Staub: Queeres Verlangen im Holocaust” wurde als eines der wichtigsten queeren Sachbücher von 2024 bezeichnet.
Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht nötig, Zutritt barrierefrei

