Wie war es, als queere Person im nationalsozialistischen Düsseldorf zu leben? Ein Großteil unseres Wissens basiert auf der Täterperspektive. Das hat sich in den letzten Jahren ein Stück weit gewandelt. Intensive Recherche von Historiker*innen hat gezeigt, dass es mehr zu erzählen gibt und Geschichten, trotz gesellschaftlicher Stigmatisierung, in Familien bewahrt wurden.
Astrid Hirsch-von Borries ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte, ihre Forschungsschwerpunkte sind Frauengeschichte und queere Geschichte. Sie hat den Düsseldorfer Teil “Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945” kuratiert und gibt in ihrem Vortrag am Dienstag, 28. April, um 18.30 Uhr, im Beatrice-Strauss-Zentrum einen tieferen Einblick in Lebensrealitäten der Personen, deren Biographien in der Ausstellung erzählt werden
Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht nötig, Zutritt barrierefrei

