Männer sollen stark sein, Frauen sind es angeblich nicht. Dabei bekommen sie Kinder und schmerzhafte Perioden, leiden häufiger an chronischen Schmerzen und sind stärker von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird ihr Schmerz weniger ernst genommen und schneller ruhiggestellt: Auf einen schmerzmittelab-hängigen Mann kommen gut doppelt so viele Frauen.
Mit »Unversehrt« legt Eva Biringer den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die den Schmerz der Frauen systematisch abwertet und gleichzeitig fetischisiert und in der Männerkörper in der Medizin noch immer die Norm sind. Ein autobiografisches Plädoyer, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen, und ein Aufruf an alle Frauen, ihn in etwas Machtvolles zu verwandeln.
“Die Lektüre hat mich wütend gemacht. Herrlich wütend. Gleichzeitig hat sie mir Klarheit und Erkenntnis verschafft.”
Friederike Kempter, Schauspielerin
“Ein schonungsloses, augenöffnendes Werk, das sowohl einlädt zur Selbstreflexion als auch zu Diskussion und Austausch – der erste Schritt zu gesellschaftlicher Veränderung!”
Sophia Hoffmann, Autorin, Aktivistin, Köchin
Die Autorin
EVA BIRINGER, geboren 1989 in Albstadt-Ebingen, hat Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft studiert. Als freie Autorin schreibt sie unter anderem für Die Welt am Sonntag, Zeit Online, Die Welt, Der Standard, Tagesspiegel und Berliner Zeitung über Stil- und Kulturthemen. Ihr erstes Buch “Unabhängig”, in dem sie der Frage nachgeht, warum ausgerechnet emanzipierte Frauen heute so viel Alkohol trinken, erschien 2022 bei HarperCollins. Sie lebt in Wien und Berlin.
Eintritt frei!
Veranstalter*innen > zakk, im Rahmen von femmz, mit freundlicher Unterstützung des LVR

